Unser Leitbild und unsere Ziele

 

Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

( Römer 12, 21 / Die Bibel )

 

Dieser Satz ist die Zusammenfassung von einer Reihe ethischer Anweisungen, die den Christen im Alltag leiten sollen. Er charakterisiert die Spannung, die ein Mensch empfindet, der als Christ nach dem Willen Gottes leben will. Diese Spannung entsteht dadurch, dass die Maxime dieser Zeit nicht christlich sind. Leistung geht vor Liebe, Durchsetzungsvermögen vor Dienstbereitschaft. Wenn schon einer verlieren muss, dann der andere.

Diese Haltung wird in der Bibel als "böse" gekennzeichnet und ist typisch für das Denken und Handeln des Menschen, weil es seinem Wesen entspricht. "Das Denken des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf" ( 1. Mose 8, 21 / Die Bibel ). Niemand kann aber auf Dauer sein Denken und Handeln ändern, wenn er nicht sein Wesen – das die Bibel als Herz bezeichnet – ändert.

 

Diese Änderung des Herzens bezeichnet die Bibel als Bekehrung und Wiedergeburt. Eine Handlung, die von Gott an solchen Menschen vollzogen wird, die sich ihm mit ihrem ganzen Leben zur Verfügung stellen. Die Veränderung des Herzens soll dann natürlich auch sichtbar werden in einem veränderten Verhalten, darum gibt es in der Bibel eine ganze Reihe ethischer Anweisungen, die exemplarisch zu einigen Themen des Alltags das richtige Verhalten beschreiben. Der Christ steht aber ständig in der Versuchung, den alten Verhaltensmustern zu folgen, statt seinem neuen Wesen gemäß zu handeln.

 

An dieser Stelle gewinnt für uns der Sport Bedeutung, weil es im Sport ja gerade um Leistung, Durchsetzungsvermögen und Verlieren bzw. Gewinnen geht. Im sportlichen Wettkampf wollen wir lernen, Leistung zu bringen, ohne dabei die Liebe an die zweite Stelle zu setzen. Wir wollen üben, uns durchzusetzen, ohne den anderen zu demütigen. Wir wollen so trainieren, dass zum Sieg der faire Wettkampf gehört. Dabei kommt uns zugute, dass der Sport eine spielerische Vorwegnahme vieler Lebenssituationen bietet, sodass wir im sportlichen Spiel einen Spiegel vorgehalten bekommen, wie wir uns auch im "Ernst des Lebens" verhalten, bzw. wie wir sind.

 

Wir wollen zunächst uns selbst überwinden, uns von Gott reinigen lassen, durch die Vergebung unserer Schuld, um selbst fähig zu werden, anderen ihre Schuld an uns zu vergeben.
 
Wir wollen das Böse durch Gutes überwinden. Vorleben, dass Fairness sich lohnt, dass Frieden möglich ist, wenn er von Herzen kommt.
 
Wir werden andere Mannschaften überwinden, weil wir den Sport ernst nehmen und gut trainieren werden.